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Entscheidung: Welche Arten von Rudergeräten gibt es und welche ist das Richtige für dich?

Das Rudergerät – der beste Heimtrainer auf dem Fitness-Markt

Du möchtest Muskeln aufbauen, Fett verbrennen und deine Ausdauer stärken auf einmal?
Das Rudergerät als Hometrainer spricht bis zu 80 % all deiner Muskeln im Körper an und bedeutet ein Ganzkörpertraining mit Abnehmen, Fitness und Rückenschule in Einem. Außerdem werden die Lungen- und Herz-Kreislauf-Funktionen aktiviert, was sich positiv auf deine Ausdauer auswirkt.

Grundsätzlich kannst du zwischen drei Rudermodellen unterscheiden:

1. mit Wasserwiderstand

2. mit Luftwiderstand

3. mit einer Magnetbremse

Bei jedem dieser Modelle sind verstellbare Widerstandsstufen, Preis, Gewicht und Maße zu unterscheiden, was jeweils individuelle Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Möchtest du also eine Rudermaschine kaufen, musst du darauf achten, dass das Gerät für deine Körpergröße und dein Gewicht geeignet ist, wieviel Platz du zu Hause hast und welches Trainingsziel dir vorschwebt. Da der Markt für Rudergeräte und Hometrainer sehr groß ist, erfährst du hier ganz unkompliziert, welcher Trainer der Beste für deine Bedürfnisse ist und worauf du beim Kauf achten solltest.

Dazu stellen wir dir alle oben genannten Modelle von Rudergeräten vor und stellen übersichtlich dar, worin jeweils ihre Unterschiede liegen und welche Vor- und Nachteile sie gegebenenfalls haben.

Wie arbeitet ein Rudergerät mit Wasserwiderstand und was sind seine Vor- und Nachteile?

Möchtest du dem realen Rudererlebnis am Nächsten kommen, ruderst du am besten mit einem sogenannten Waterrower. Bei diesem Ergometer ziehst du mit der Ruderbewegung ein Paddel durch eine Wassertrommel. Bei manchen dieser Waterrower hebt dein Ruderzug eine vorher festgelegte Menge Wasser in die Höhe.

Die Besonderheit der WaterRower Rudergeräte ist der Wasserwiderstand, der von einem weltweit patentierten Wasserflugrad, dem WaterFlywheel, simuliert wird. Hier kannst du wie beim herkömmlichen Rudern auf dem Wasser die Intensität des Trainings durch Geschwindigkeit und Zugstärke selbst bestimmen. Dementsprechend nimmt die Zugstärke mit zunehmender Schnelligkeit und Stärke des Zuges zu und lässt sich somit intuitiv bedienen.

VORTEILE

  • Wasser ist besonders weich und gelenkschonend
  • Wasser weist keinen Verschleiß auf; wartungsarm und langlebig
  • das Wasser-Bremssystem bietet eine Geräuschkulisse, die sehr beruhigend und entspannend wirkt

NACHTEILE

  • gehört zu den teuersten Rudergeräten auf dem Markt
  • keine selbst einstellbaren Widerstandsstufen

Wie arbeitet ein Rudergerät mit Luftwiderstand und was sind seine Vor- und Nachteile?

Das Rudergerät mit Luftwiderstand funktioniert wie bei einem Windrad: du verdrängst mit jedem Ruderzug eine Luftmasse. Hier entscheidet die von dir eingestellte Widerstandsstufe, wie schwer das Rudern ist: Je mehr Luft in das Windrad fließt, desto schwerer wird der Ruderzug.

VORTEILE

  • hat eine Widerstandskurve, die dem Rudern sehr ähnlich ist

NACHTEILE

  • nicht bei allen Geräten selbst einstellbare Widerstandsstufen

Wie arbeitet ein Rudergerät mit einer Magnetbremse und was sind seine Vor- und Nachteile?

Beim Magnet-System arbeiten Dauer-oder Elektromagneten für den von dir gewünschten Widerstand. Auch dieses System kannst du problemlos an deine Bedürfnisse anpassen und verstellen. Das Magnet-System erlaubt eine sehr runde Ruderbewegung und gibt es auch in Kombination mit einem Luft-System als Hybridgerät.

VORTEILE

  • große Bandbreite an Geräten
  • bis zu 18 verstellbare Widerstandsstufen
  • für Anfänger gut geeignet

NACHTEILE

  • Verschleiß oft schon nach kurzer Zeit
  • wenig echtes Rudergefühl

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Rudergerät kaufst

Warum sollte ich mich für oder gegen ein Rudergerät entscheiden?

Das Rudern hat zahlreiche Vorteile und ist nicht zufällig eines der ganzheitlichsten Sportarten der Welt. Hier findest du alle Vor und –Nachteile auf einen Blick:

VORTEILE

  • Rudern stärkt ganzheitlich die Muskulatur
  • Rudern stärkt die Ausdauer
  • Schonendes Abnehmen, hoher Kalorienverbrauch
  • Sehr geringes Verletzungsrisiko
  • Rudern ist ganzjährlich möglich
  • auch für Herz-Kreislauf-Patienten geeignet

NACHTEILE

  • Anspruchsvolle Technik
  • Langeweile
  • Rückenbeschwerden
  • Überbeanspruchte Hände
  • Preis

Beim Rudern werden die Beine gebeugt und wieder gestreckt, der Rumpf wird gebeugt und aktiv zurückgelegt und die Arme und Schultern durch das Rudern selbsterklärend beansprucht.

Durch unterschiedlich einstellbare Intensitäten und Ruderintervalle, die du 30 bis 60 Minuten durchhalten solltest, trainierst du deine Ausdauer.

Die Stoffwechselrate beim Rudern ist ähnlich hoch wie beim Joggen, die Gelenke werden aber weniger belastet. Der Kalorienverbrauch liegt je nach Geschwindigkeit bei ca. 600 kcal/Stunde.

Durch den weitgehend vorgegebenen gelenkschonenden Bewegungsablauf sind Überlastungsbeschwerden beim Rudern die Ausnahme. Auch ruckartige Bewegungen bleiben aus.

Durch den Hometrainer hast du die Möglichkeit, dein Ganzkörpertraining 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr durchzuführen.

Da die Belastung beim Rudern gut angepasst werden kann, ist ein Ruder-Heimtrainer auch für Herz-Kreislauf-Patienten geeignet.

Wenn du auf hohem, professionellem Niveau am Rudergerät trainieren möchtest, ist ein komplexer Bewegungsablauf zu beachten. Dieser ist – anders als beim Joggen oder Radfahren – erst richtig zu erlernen. Rudern kann für deinen Rücken z.B. sehr belastend und gefährlich sein, wenn du nicht auf eine korrekte Körperhaltung während des Trainings achtest.

Beim Rudern besteht außerdem die Gefahr der Langeweile. Da du immer gleiche Bewegungsabläufe in deinen 4 Wänden hast, lohnt es sich eventuell, den Fernseher beim Rudern einzuschalten.
Wenn du viel an der Rudermaschine trainierst, kann es zu Schwielen und Blasen an den Händen kommen.

Zu guter Letzt musst du für einen richtig hochwertigen, gut ausgestatteten Ruder-Hometrainer oft tief in die Tasche greifen.

Welcher Hometrainer ist der Richtige für mich?

Möchtest du ein Gerät für das Heimtraining kaufen, musst du dir klar sein, was du erreichen möchtest. Mögliche Ziele sind Ausdauer, Kalorienabbau, Rundum-Fitness, Ganzkörpertraining und Aufbau welcher Muskelgruppen.

Rudergerät vs. Laufband

Das Laufen auf dem Laufband oder draußen ist eine hohe Belastung für deine Gelenke. Außerdem ist der Muskelaufbau der Schulter- und Armpartien mit ca. 10 % nicht vergleichbar mit dem des Ruderns. Beide fördern aber die Ausdauer und deine Kondition, bringen den Kreislauf in Schwung und verbrennen, je nach Länge und Krafteinsatz, ungefähr gleich viele Kalorien.

Rudergerät vs. Crosstrainer

Am Crosstrainer werden die Muskelpartien der Arme, Beine und dem Rumpf etwa gleich stark belastet, wo hingegen beim Rudern sowohl Schultern, Arme, Bauch, Rücken, Gesäß und Beine trainiert werden und die Muskelpartie der Oberarme den effektivsten Muskelzuwachs aufweist. In Sachen Gelenkschonung herrscht Gleichstand. Beide Geräte stärken außerdem die Herz-Kreislauffunktion sowie die Lungenfunktion und bieten beide gutes Ausdauertraining.

Rudergerät vs. Ergometer

Der Fahrrad-Ergometer ist im Vergleich zur Rudermaschine ein sehr leises Fitnessgerät. Die Lernkurve auf dem Ergometer ist gleich Null – auspacken, aufsitzen und lostreten. Beim Rudern ist eine gewisse Eingewöhnungs– und Lernphase für den richtigen Gebrauch und die richtige Sitzposition sehr wichtig und erst zu erlernen. Der Ergometer ist außerdem gut für das Ausdauer-Training, nicht so sehr aber für den Muskelaufbau. Außer den Beinen werden keine anderen Muskelgruppen geformt und trainiert. Der Kalorienverbrauch ist deshalb beim Rudergerät sehr viel höher als beim Ergometer.

Crosstrainer Fitnessbike Laufband Rudergerät
Fettverbrennung ***** ***** ***** *****
Ausdauer ***** ***** ***** ****
Beine & Po *** ** *** ***
Rücken & Arme *** * ** *****
Kalorienverbrauch 250 200 270 250

Wieviel kostet mich ein Ruder-Hometrainer und wo kann ich ihn kaufen?

Rudergeräte liegen in den unterschiedlichsten Preisklassen. Der Preis ist abhängig von deinem Trainingsziel, der Material-Verarbeitung, dem Aussehen des Geräts und der Fähigkeit des Trainings-Computers.

Einfachste Rudergeräte im Neuzustand bekommst du schon ab ca. 120 €. Diese besitzen aber keinen Computer, also ist kein Messen von Kalorien, Zeit, Länge oder Geschwindigkeit möglich. Außerdem gibt es nach kurzer Zeit schon ein erhöhtes Verschleißrisiko.

Waterrower weisen eine sehr hohe Qualität in der gesamten Materialverarbeitung sowie des Bordcomputers auf und sehen zudem noch sehr schick aus, denn sie sind mit edlem Holz verarbeitet. Sie kosten neu ca. 1.600 €. Möchtest du direkt beim Hersteller einkaufen, lohnt sich also ein Blick auf die Website von waterrower.de oder weitere hochwertige Trainer auf der Internetseite von concept2 und den Kettler Sportgeräten.

Bei so teuren Geräten wie auf waterrower.de kannst du dir überlegen, eine Rudermaschine zu mieten, damit du sie ausprobieren kannst, oder du bezahlst das Trainingsgerät in Raten, auch das ist möglich. Ratenzahlung bieten auch Kettler und concept2 an.

Auch der Gebrauchtmarkt für Rudergeräte ist nicht zu knapp. Über amazon und ebay hast du die beste Auswahl und die Preisunterschiede sind riesig. Hier findet jeder ein passendes Modell schon unter 100 € für einfachste Geräte.

Wie viele Trainingseinheiten pro Woche sind optimal?

Die Spezialisten von waterrower.de empfehlen drei Trainingseinheiten pro Woche mit mindestens 15 Minuten rudern. Das gibt dir die Möglichkeit, schnell, sichtbar und vor allem spürbar Resultate zu erzielen und zu sehen. Außerdem bleibt dir so ausreichend Raum für Regeneration.

Bist du Anfänger auf dem Gebiet des Ruderns und sportlichem Training an sich, sind eher 2 als 3 Trainingseinheiten pro Woche zu empfehlen, denn du solltest beim Sport immer auf lange Frist planen, um einen Effekt zu haben. Nimm dir also nicht gleich zu viel vor, sonst könntest du scheitern.

Für wen sind Rudergeräte geeignet?

Das Rudern ist für alle Menschen jeden Alters geeignet.

Der Waterrower ist für große Menschen bis 2 Meter konzipiert, auch für schwere bis 230 kg ist Rudern auf dem Waterrower möglich.

Für Frauen ist das Indoor-Rudern der perfekte Fitness-Sport, denn Rudern ist ein tolles Figur-Training. Es formt Bauch, Beine und Po und verbrennt eine Menge Kalorien – was will man mehr!

Da die Ursache für Schmerzen im Rücken und im Knie oft aus einer ungenügend trainierten Rückenmuskulatur resultiert, lohnt sich das Trainieren mit dem Rudergerät sehr gut auch für Menschen mit Rücken und -Kniebeschwerden.

Passt ein Rudergerät in meine kleine Wohnung?

Der Großteil aller Rudergeräte-Hersteller legt bewusst wert auf ein leicht handzuhabendes Rudergerät. So sind die meisten Rudergeräte auf dem Markt auch für kleine Wohnungen oder Räumlichkeiten geeignet.

Geräte wie der Waterrower und Kettler sind senkrecht lagerbar und deswegen platzsparend. Manche recht günstigen Modelle sind zusammenklappbar (ganz oder in Teilen) und in der Regel besitzt jedes Rudergerät Transportrollen. Insofern ist eine etwas kleinere Wohnung kein Hindernis um sich ein Rudergerät zu kaufen.

Wie rudere ich richtig?

Damit du beim Rudern effektiv trainierst und dir danach nichts weh tut, gilt es für den optimalen Bewegungsablauf zu sorgen.

In zwei Videos, 1 und 2, hast du die Möglichkeit, dir die richtige Technik anzusehen um dann richtig und voller Elan zu starten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rudergeräte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Rudergeräte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Trainer für dich eignet oder nicht.
Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Widerstandsstufen 
  • Rudercomputer 
  • Extras im Lieferumfang 
  • Sonderzubehör 
  • Maße des Geräts 
  • Zielgruppe 
  • Aussehen/Design 
  • Lautstärke 
  • Preis 

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Tipp: Wird auch mal einen Blick auf unsere Rudergeräte Vergleichstabelle. In dieser einfach zu verstehenden Übersicht haben wir für dich die aktuell wichtigsten Rudergeräte anhand der hier vorgestellten Rudermaschinen miteinander verglichen.

Widerstandsstufen

Um den gewünschten Widerstand für das Training zu erzielen kommen in den einzelnen Produkten unterschiedliche Technologien zum Einsatz.

Bei einem Rudergerät mit Luftwiderstand lässt sich mithilfe eines Schwungrads der Widerstand stufenlos einstellen. Er ist nach oben hin also nahezu unbegrenzt verfügbar. Das Prinzip ist ganz einfach: Je schneller deine Ziehbewegung, desto mehr Luft wird angesaugt und desto großer wird der entwickelte Widerstand.

Bei einem Rudergerät mit einem Magnet-Bremssystem werden hydraulisch betriebene Kolben benutzt, um die gewünschte Zugkraft zu erzeugen. Hier kannst du aus bis zu 18 Widerstandsstufen die für dich und dein Level am besten geeignetste Stufe am Computer einstellen. Das Gefühl des Ruderns geht hier leider etwas verloren und es kann zu unrunden, ruckartigen Bewegungen kommen.

Der Widerstand mit Wasser beim WaterRower kommt dem Outdoor-Rudern am aller nächsten. Auch hier lässt sich die Intensität des Trainings, wie beim Luftwiderstand, stufenlos variieren: durch Einstellen des entsprechenden Wasserwiderstandes. Hier hast du die Möglichkeit, absolut ruhige, gleichmäßige Ruder-Bewegungen zu machen. Das Rauschen des Wassers erzielt zusätzlich einen beruhigenden, sehr angenehmen Nebeneffekt.

Bei einem Hybrid-Widerstandssystem wird der Luftwiderstand mit dem Magnetbremssystem kombiniert. Hier bewegst du zum Rudern durch eine feste Führung jeweils links und rechts Griffe an den Seiten deines Geräts.

Rudercomputer

Der Rudercomputer ist bei den allermeisten Trainern integriert und besitzt sehr unterschiedliche Leistungen. Es kommt stark darauf an, was du bei deinem Ruder-Training erreichen willst.

Der Großteil der Rudercomputer misst

  • deine Ruderzeit
  • die Ruderlänge
  • die Geschwindigkeit und
  • den Kalorienverbrauch.

Bei hochwertigeren Geräten hast du außerdem die Möglichkeit

  • Herzfrequenz,
  • Schlagzahl,
  • zurück gelegte Strecke/Distanz,
  • Leistung in Watt und
  • den Puls messen zu lassen.

Je nachdem, welche Werte du bei deinem Training dokumentieren möchtest und ob du z.B. stetig deine Trainingssteigerung festhalten lassen willst, gibt es Computer die sehr vieles können, und andere, die nur das Gröbste anbieten.

Extras im Lieferumfang

Auch die Extras im Lieferumfang einer Rudermaschine können sehr vielfältig sein und hängen von der Qualität des Rudercomputers ab.

So bieten einzelne Rudergeräte die Möglichkeit durch einen mitgelieferten Brustgurt deine Herzfrequenz zu messen. Auch vereinzelte Trainingsanleitungen für Fitnessübungen auf dem Trainer werden angeboten.

Möchtest du ein Rudergerät mit vielseitig einsetzbarem Rudercomputer, bieten dir einzelne Hersteller ein USB-Kabel für den PC-Anschluss zum Trainer, um deine Trainingseinheiten und –werte noch besser zu dokumentieren. Im WaterRower wird dir außerdem eine Wasserpumpe mitgeliefert, um das Hinzugeben und Abführen von Wasser aus dem Behälter zu erleichtern.

Sonderzubehör

Manche Rudergeräte-Hersteller haben ein breites Spektrum an Zubehör, dass beim Kauf eines ihrer Geräte inklusive dabei ist. Auch hier musst du für dich entscheiden, was dir wichtig ist, welche Vorkehrungen du in deinen eigenen 4 Wänden treffen musst, um ein Rudergerät aufstellen zu können, welche Werte du messen lassen möchtest und ob du weiteren technischen Schnickschnack für essentiell hältst.

Von

  • Bodenschutzmatten,
  • Sitzauflagen für das bequemere Sitzen,
  • einer Abdeckung,
  • einem iPhone-Connection-Kit,
  • einem Dynamic Link zum Aneinander koppeln mehrerer Rudergeräte
  • dem Geräteschutz-Pflegeset

bis hin zu

  • Chlortabletten zu Wasserreinigung
  • einem Empfänger für ein Herzfrequenz-Messgerät
  • blauer Wasserfarbe
  • einem High Rise-Adabter für höhere Sitzhöhe
  • XL-Schienen für große Menschen bis 2 Meter
  • einer Laptop-Halterung
  • einer Rudertechnik DVD

und sogar Mützen, Caps, Westen und T-Shirts bei dem Kauf eines WaterRowers.

Du hast wirklich die Qual der Wahl.  Die Bodenschutzmatte und der Brustgurt für die Herzfrequenz-Messung sind aber so gut wie überall auch in einfachsten Geräten mit dabei.

Maße des Geräts

Die Größe eines Trainingsgeräts ist essentiell bei der Entscheidung zum Kauf. Lebst du in einer etwas kleineren Wohnung und hättest gerne ein kleineres Rudergerät, oder eines, dass sich gut verstauen lässt, gibt es auch hier viele verschiedene Varianten.

Der Großteil der qualitativ hochwertigen Rudergeräte auf dem Markt hat Größenangaben zwischen 250 x 55 x 60 cm. Sehr viele Hersteller bieten ihre Rudergeräte zum Zusammenklappen an, den WaterRower kann man senkrecht lagern und einzelne Teile des Geräts lassen sich einfahren. Einem Rudergerät in einer kleinen Wohnung steht also nichts im Wege.

Die absolute Mehrzahl der Rudermaschinen besitzt außerdem Transportrollen und ist somit noch besser zu handhaben. Ob du es nun in der Wohnung umstellen möchtest oder in eine neue Wohnung damit umziehen, der Transport wird dir dadurch allgemein sehr erleichtert.

Zielgruppe

Bist du nun ein besonders großer Mensch, oder eine zierliche junge Frau, bist du im Rentenalter oder ein Schwergewicht – für jeden gibt es das passende Rudergerät. Das Rudern ist nämlich für Menschen jeden Alters geeignet, denn es lässt sich sehr gut und einfach an den jeweils Trainierenden anpassen.

Für sehr große Menschen mit bis zu 2m Körpergröße bietet sich der WaterRower. Alle Rudergeräte auf dem Markt sind auf mindestens 100 kg Körpergewicht ausgelegt, andere sogar bis 185 kg und ein paar vereinzelte Modelle sogar bis 220 kg Körpergewicht.

Auch für Frauen bietet sich das Rudergerät hervorragend an. Das Rudern formt Bauch, Beine und Po und verbrennt jede Menge Kalorien – was will man mehr!

Die Ursache für Schmerzen im Rücken resultieren oft aus ungenügend trainierter Rückenmuskulatur, ebenso beim Knie. Für Menschen mit Rücken- oder Knieschmerzen kann das Rudern also Wunder wirken.

Aussehen/Design

Für manche Menschen ist neben der Leistung eines Rudergeräts auch dessen Aussehen von Relevanz. Deshalb haben sich manche der Rudergeräte-Hersteller ordentlich ins Zeug gelegt, um nicht nur leistungsstarke, sondern auch attraktiv aussendende Geräte auf den Markt zu bringen. Das hat jedoch seinen Preis.
Ganz vorne mit dabei in Sachen Design ist der WaterRower. Er wird in einer Manufaktur in London hergestellt. Es hat eine edle Rahmenkonstruktion aus nachhaltigem Holz in 4 Ausführungen:

  • Eiche
  • Esche Natur
  • Kirsch
  • und Nussbaum.

Auch eine Edelstahl-Version kannst du kaufen. Der Ruderergometer aus Holz ist Gewinner der Plus X Design Auszeichnung. Das erste hergestellte WaterRower kannst du sogar im Museum für modere Kunst und gutes Design in London bewundern.

Die Firma concept2 entwirft neben dem WaterRower ebenfalls sehr hochwertige, designaffine Rudergeräte. Günstigere Ruder-Ergometer bestehen aus Kunststoff, meist in schwarz, dunkelgrau und weiß. Sie unterscheiden sich nicht groß voneinander und kommen den Fitnessgeräten, wie man sie auch in Fitness-Studios sieht, am nächsten.

Lautstärke

Wohnst du auf dem Land oder hast ganz entspannte Nachbarn, ist dir womöglich recht egal wie laut oder leise dein Rudergerät ist. Aber auch hier gibt es Unterschiede, nicht nur

  • in der Lautstärke, sondern auch
  • am Geräusch an sich.

Magnet- und Hydraulik-Rudergeräte sind die leisesten unter den Ruder-Ergometern. Der WaterRower macht mich dem bewegten Wasser ein stetig rauschendes Geräusch, dass auf dich als Trainierender sehr beruhigend wirken kann. Bei dünnen Wänden kann ein Nachbar aber gerne auch schnell mal genervt sein. Auch das Luft-Rudergerät ist nicht die leiseste Variante unter den Rudertrainern. Im Endeffekt machen aber alle Hometrainer und alle Menschen beim Sporteln und Trainieren Geräusche, an die sich dein Nachbar sicher schnell gewöhnen wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rudern und Rudergeräte

Wusstest du schon:

  • Untersuchungen zeigen, dass etwa 60% der Energie beim Rudern in den Beinen erzeugt werden und “nur” 40% aus Rumpf und Oberkörper. Größere Anstrengung nehmen wir aber in der oberen Körperhälfte wahr, weil die Muskeln dort isoliert betrachtet schwächer sind als beispielsweise der extrem starke und großflächige Quadizeps-Muskel im Oberschenkel.
  • Insgesamt werden Beine, Gesäß, Bizeps, Rückenmuskulatur und die hintere Schultermuskulatur am stärksten beansprucht. Gerade der Rücken ist die “Problemzone” vieler Menschen, die im Alltag lange sitzen und stehen beziehungsweise große Lasten tragen müssen. Ihre Leiden lassen sich durch Rudern lindern. Starke Reize werden aber auch auf den Bauch ausgeübt.
  • Die Historie des Rudersports reicht weit in die Antike zurück. Im 18. Jahrhundert erreichte der Rudersport zum ersten Mal einen regelrechten Boom. Noch heute ist er olympische Disziplin. Kaum eine andere Sportart regt den Körper derart an, weshalb Mediziner den Einstieg in jedem Alter empfehlen.

Trainingstipps für das Rudern mit dem Rudergerät

Für einen ganzheitlich positiven Effekt beim Rudern ist ein korrekter Bewegungsablauf unabdingbar.

  • Halte deinen Rücken gerade und kontrolliere regelmäßig deine Körperhaltung. Ein seitlich aufgestellter Spiegel ist dafür sehr hilfreich.
  • Beim Ziehen solltest du dich nicht zu weit nach hinten lehnen. Ein Winkel von 45 Grad nach hinten ist optimal.
  • Strecke die Beine nie ganz durch. Sie sollten immer leicht gebeugt bleiben.
  • Rudere gleichmäßig.
  • Du unterscheidest beim Rudern die Erholungs- und Zugphase. Beide Phasen gehen beim Training harmonisch ineinander über, jedoch solltest du für die Erholungsphase doppelt so lang wie die Zugphase einplanen.

Für einen noch tieferen Einblick in diese Phasen und weitere Tipps zur richtigen Haltung dient das Trainingshandbuch von concept2.